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Giulia Steingruber erlitt Kreuzbandriss

(Bildquelle: Pierre-Yves Beaudouin (CC BY-SA 4.0))

Schock für die Kunstturnerin Giulia Steingruber. Die 24-Jährige erlitt einen Kreuzbandriss.

Die Befürchtungen haben sich leider bewahrheitet. Giulia Steingruber erlitt am Dreiländerkampf vom vergangenen Samstag, 7. Juli 2018, in St. Etienne (FRA) einen Riss des vorderen Kreuzbandes am linken Knie. Zudem diagnostizierte man bei der MRI, welche heute Mittag bei der 24-Jährigen in Biel vorgenommen wurde, ein Anriss des Meniskus und eine mögliche Mini-Fraktur der Tibia.

Um abzuklären, ob die Tibia wirklich beschädigt ist und wo der Riss des Meniskus liegt, wird sich Steingruber morgen Dienstag noch einer zweiten MRI-Untersuchung unterziehen. Nach Analyse der MRI-Bilder wird entschieden, wann die Gossauerin operiert werden wird.

EM- und WM-Traum geplatzt

Steingruber fällt damit sowohl für die Europameisterschaften vom 2. bis 12. August 2018 in Glasgow als auch für die Weltmeisterschaften vom 25. Oktober bis 3. November 2018 in Doha aus. Insgesamt wird die Medaillengewinnerin von Rio 2016 ihr Knie mindestens neun Monate schonen müssen, bevor sie es wieder voll belasten kann.

"Die Enttäuschung ist riesig. Ich war gut in Form und voll motiviert für die EM in Glasgow. Und nun diese Verletzung", meinte Steingruber heute nach dem ärztlichen Befund. "Was die Verletzung für meine Karriere bedeutet, weiss ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Jetzt hoffe ich erst einmal, dass die Operation gut verlaufen wird. Danach brauche ich ein paar Tage Ruhe, um den Schock zu verdauen."

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