Im Jahr eins nach der Aufhebung des Euro-Franken-Mindestkurses haben sich die Neuwagenkäufer mit den unsteten und kurzfristig volatilen Rahmenbedingungen abgefunden. Mit 71'957 neu immatrikulierten Fahrzeugen (-318 PW, -0,4%) darf das erste Quartal 2016 deshalb als zufriedenstellend abgehakt werden, zumal das Vergleichsquartal des Vorjahres seinerzeit infolge massiver Eurorabatte um fast 6 Prozent zulegte.
Deutlich besser sind die Zahlen im Occasionshandel: Mit 213'525 Handänderungen wechselten von Januar bis März 2016 insgesamt 7151 Fahrzeuge mehr den Besitzer (+3,5%) als ein Jahr zuvor. Trotzdem stieg die durchschnittliche Standzeit eines Gebrauchtwagens auf 99 Tage an (+5,3%), da auch das Angebot signifikant um 11,1 Prozent zunahm.
Grund dafür sind die guten Neuwagenverkäufe aus dem Vorjahr, die meist als Ersatzkauf getätigt wurden. Trotz steigender Nachfrage benötigt der Handel deshalb mehr Zeit, um die zusätzlichen Occasionsfahrzeuge an die Frau und an den Mann zu bringen.
Occasionen kaufen und Geld sparen:
Occasionen viel beliebter als Neuwagen
Dreimal mehr Occasions- als Neuwagenverkäufe in der Schweiz.