Weltklasse Beachvolleyball in Zürich

(Bildquelle: infoticker)

Vom 23. – 26. April startet die Coop Beachtour in die Saison 2015! Schauplatz des Kick-Off-Events ist die Zürcher Bahnhofshalle unter Niki de Saint Phalle’s Schutzengel. Neben den besten Teams der Schweiz werden drei Teams aus dem Ausland im Sand stehen, welche unter den Top Ten der Weltrangliste...

Das Tableau der Frauen verspricht Hochspannung, stehen doch gleich zwei Vize- Europameister-Equipen im Teilnehmerfeld. Eine davon bildet das Schweizer Duo Tanja Goricanec / Tanja Hüberli, welches als Nummer 1 gesetzt ist. Die Titelverteidigerinnen stehen seit dieser Saison neu im Olympiakader von Swiss Volley. Nur knapp dahinter auf der Setzliste folgen die Nationalteams Joana Heidrich / Nadine Zumkehr und Isabelle Forrer / Anouk Vergé-Dépré.

Die beiden Teams, welche letzte Saison den Schweizermeister-Titel untereinander ausmachten, erreichten in den vergangenen Jahren immer die Halbfinals des Auftaktturniers in Zürich. Beide Teams wussten 2014 auch an internationalen Turnieren das heimische Publikum zu begeistern: Forrer-VergéDépré erspielten sich am Europäischen Masters-Turnier in Biel sensationell die Silbermedaille und Heidrich-Zumkehr's Sieg gegen die dreifache Olympiasiegerin Kerri Walsh und deren Partnerin April Ross in Gstaad wird wohl kein Beachvolleyball-Fan so schnell wieder vergessen.

Lebensfrohe Vize-Europameisterinnen ebenso am Start

Herausgefordert werden sie von den Weltnummern 8 und 9. Mit der einen Wild Card starten die in Zürich bereits bekannten Spanierinnen Elsa Baquerizo / Liliana Fernández. Die lebensfrohen Vize-Europameisterinnen von 2013 und Olympia-Neunten von London mischten bei ihren bisherigen Teilnahmen jeweils ganz vorne mit. Nachdem sie sich 2013 im Endspiel gegen Forrer-VergéDépré durchsetzen konnten, unterlagen sie letztes Jahr den späteren Siegerinnen Goricanec-Hüberli im Halbfinal. Mit der anderen Wild Card gehen die Tschechinnen Kristyna Kolocova / Marketa Slukova an den Start. Die U23-Europameisterinnen von 2010 erreichten an den Olympischen Spielen 2012 den fünften Rang.

Zudem gewannen sie in der vergangenen Saison zwei Turniere (Open Prag und Grand Slam Berlin) der World Tour. Mit fünf Teams aus dem Top 30 der Welt ist das Rennen auf den Titel in Zürich also lanciert und man darf sich auf erstklassiges Beachvolleyball freuen!

Männer-Turnier

Auch bei den Männern mischt ein Team mit, welches sich mit solchen Erfolgen schmücken darf: 9. Platz an den Olympischen Spielen in London, Vize-Europameister 2011, Halbfinal- Teilnahmen auf der World Tour und Titelverteidiger in Zürich – die Rede ist von Jonathan Erdmann / Kay Matysik aus Deutschland. Dazu gewann das Power-Duo an der Weltmeisterschaft 2013 die Bronzemedaille!

An der Europameisterschaft 2015 in Klagenfurt (AUT) teilzunehmen ist das grosse Ziel des zweiten Gastteams in Zürich: Jörg Wutzl / Simon Frühbauer aus Österreich. Während Wutzl seit mehreren Jahren auf der World Tour mitspielt, betritt Frühbauer im Sand Neuland. Der Kapitän des Bundesligisten VBK Kelag Wörther-See-Löwen Klagenfurt verzichtet in Zukunft auf Einsätze mit der Hallennationalmannschaft, um sich vollständig auf das Beachvolleyball konzentrieren zu können.

Schweizer Neu-Formationen

Von grossem Interesse werden in Zürich die neuformierten Schweizer Teams sein. Die Tandems Nico Beeler / Alexei Strasser und Marco Krattiger / Sébastien Chevallier haben auf diese Saison hin neu zusammen gespannt. Die Nachwuchstalente Beeler und Krattiger spielten letztes Jahr gemeinsam eine äusserst erfolgreiche Saison, in welcher sie auf der Coop Beachtour mehrmals in den Halbfinals standen und sie schliesslich mit dem 2. Rang an der U22-Europameisterschaft krönen konnten. Die neuen Partner an ihren Seiten bedeuten einen grossen Schritt in Richtung Professionalisierung.

Hingegen unverändert sind die als Nummer 1 und 2 gesetzten Teams. Als bestgesetztes Duo startet Philip Gabathuler / Mirco Gerson. Die amtierenden Schweizermeister gewannen letztes Jahr am Grand Slam in Stavanger (NOR) die Bronzemedaille und grüssen gegenwärtig von Rang 14 der Weltrangliste. Als Nummer 2 der Setzliste werden Mats Kovatsch und Jonas Kissling ins Geschehen am Strand von Zürich eingreifen. Die letztjährigen Finalteilnehmer (sie unterlagen Erdmann-Matysik (GER)) gewannen 2014 die Tourstops der Coop Beachtour in Locarno und Rorschach.

Erneut gemeinsam an den Start gehen werden Fabio Berta und Roninho Ferramenta. Der Winterthurer und der Brasilianer spielten bereits 2013 gemeinsam auf der nationalen Tour und erreichten bei fünf Teilnahmen vier Mal die Halbfinals, wobei sie das Turnier in Basel sogar für sich entscheiden konnten. Zudem erreichte Ferramenta an der Weltmeisterschaft 2011 den 5. Platz und Berta war vergangene Saison Mitglied des Schweizer Nationalkaders. Diese Mischung aus neuformierten und zusammengebliebenen Teams versprechen spannende Spiele und es darf mit der einen oder anderen Überraschung gerechnet werden.

Live im Zürcher Hauptbahnhof

Der Eintritt ist an allen Turniertagen für alle Zuschauer gratis. Neben dem Beachstadion mit über 900 Zuschauerplätzen befindet sich das Beach Village, welches feine Verpflegungsmöglichkeiten bietet. Wer die Spiele zwischen der nationalen Elite und den starken Gastteams live miterleben will, der kann den Spielen im Zürcher Hauptbahnhof ab Donnerstag, 16.00 Uhr beiwohnen. Selbstverständlich werden auch die beliebten Publikumsspiele nicht fehlen! Für gute Stimmung beim Publikum wird dank DJ und Speaker gesorgt sein!

Spielplan:
Die detaillierten Spielpläne für Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag sowie aktuelle Resultate während des Events finden Sie in Kürze unter www.coopbeachtour.ch/zuerich

Coop Beachtour live erleben:
Wer die Spiele im Stadion live mitverfolgen möchte, sollte sich am Donnerstag ab 16.00 Uhr, am Freitag ab 13.00 Uhr und am Samstag & Sonntag ab 12.00 Uhr einen Sitzplatz sichern.

Spielplanzeiten:

  • Donnerstag 16.00 - 22.00 Uhr
  • Freitag 13.00 - 22.00 Uhr
  • Samstag 12.00 - 22.00 Uhr
  • Sonntag 12.00 - 18.00 Uhr


Öffnungszeiten Event-Gelände:

  • Donnerstag 15.30 - 23.30 Uhr
  • Freitag 11.00 - 23.30 Uhr
  • Samstag 11.00 - 23.30 Uhr
  • Sonntag 11.00 - 18.00 Uhr