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Dank Expertentipps fit fürs Unterwasser-Abenteuer

(Bildquelle: 12019 (CC0))

Jedes Jahr verletzen sich rund 200 Menschen aus der Schweiz bei Tauchunfällen im Ausland, durchschnittlich ein Mensch kommt dabei ums Leben. Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und Partnerorganisationen wenden sich nun mit überarbeiteten Sicherheitstipps und Checklisten an Tauchanfänger und Fortgeschrittene.

Wer in den Ferien tauchen geht, denkt an warmes, glasklares Wasser, bunte Riffe und beeindruckende Fischschwärme. Doch sowohl Tauchanfängern als auch Fortgeschrittenen können Fehler unterlaufen: Immer wieder verletzen sich Schweizerinnen und Schweizer beim Tauchen im Ausland, pro Jahr rund 200. Druckbedingte Verletzungen des Trommelfells sind am häufigsten; sie machen rund einen Drittel der statistisch erfassten Tauchverletzungen aus. Dahinter folgen offene Wunden sowie Stauchungen und Zerrungen. Zudem ist in den Jahren 2000 bis 2017 durchschnittlich eine Person aus der Schweiz beim Tauchen im Ausland tödlich verunglückt.

Mit sorgfältiger Planung und Reisevorbereitung lässt sich das Unfallrisiko in den Tauchferien minimieren. Die Ausrüstung muss stimmen, die Reiseapotheke alles Notwendige beinhalten. Beim Tauchen selber ist in kritischen Situationen die richtige Reaktion gefragt. Für all diese Schritte haben die bfu, die Schweizerische Gesellschaft für Unterwasser- und Hyperbarmedizin (SUHMS), die Fachstelle für Tauchunfallverhütung (FTU) und der Schweizer Unterwasser-Sport-Verband (SUSV) ihre Tipps den neuesten Erkenntnissen angepasst: Die handliche Broschüre "Tauchen in den Ferien - Gut Luft" inklusive Checklisten gibt es in Papierform fürs Logbuch und fürs Smartphone.

Wenn die Strömung einen mitreisst

An vielen der schönsten Tauchplätze der Welt gibt es mehr oder weniger starke Strömungen. Wer in einer Strömung taucht, kann das Gefühl vom Fliegen unter Wasser erleben - und oft tummeln sich an solchen Orten spektakuläre Tiere. Wie sich fortgeschrittene Taucher auf Strömungstauchgänge optimal vorbereiten, um nicht abzudriften - und wie sie reagieren können, wenn es doch passiert -, erklärt die Broschüre anschaulich.

Weit weg von Touristenmassen - und Ärzten

Sehr beliebt sind Tauchsafaris: Man verbringt dabei mehrere Tage auf einem Schiff und unternimmt viele Tauchgänge. Die Schönheit solcher Reisen kennt bfu-Tauchexperte Antonio Cifelli: "Mit einem Schiff lassen sich abgelegene und wenig betauchte Gebiete erkunden." Cifelli warnt aber auch vor den Gefahren auf Tauchsafaris: "Bei Notfällen kann der Weg zu einem Spital lang sein. Umso wichtiger ist es, sich auf jede Eventualität seriös vorzubereiten. Unsere neue Broschüre ist dabei hilfreich."

Unter Wasser mit dem Nachwuchs

Auch für Tauchferien mit der ganzen Familie hält die Broschüre Tipps bereit: Worauf muss ich achten, bevor ich mein Kind - frühestens ab 9 Jahren - für einen Tauchkurs anmelde? Wie lange dürfen Kinder tauchen, und wie tief? Hierzu liefern die bfu-Experten Antworten und einschlägige Links zu weiterführenden Informationen.

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