Basler Pinguine geniessen das Bad in der Menge

(Bildquelle: Zoo Basel)

Mitte Dezember sind die Königs- und Eselspinguine im Zoo Basel auf ihre neue Anlage gezogen. In der Zwischenzeit haben sie sich bestens eingelebt und geniessen den täglichen Spaziergang.

Die Angewöhnung der Esels- und Königspinguine ging schneller als erhofft. Mittlerweile nutzen sie auch eifrig das Becken der neuen Anlage und schwimmen hinter der Scheibe auf Augenhöhe der Besucher durchs Wasser.

Am liebsten in der Gruppe

Alle Pinguine - auch die Jungen - nehmen begeistert am täglichen Pinguinspaziergang teil. Bereits vor dem Start um elf Uhr stehen sie ungeduldig vor der Tür und warten, bis der Tierpfleger erscheint und sie auf den kurzen Marsch mitnimmt. Begleitet von Dutzenden Besucherinnen und Besuchern watscheln sie zur Aussenanlage, wo sie den Tag verbringen.

Die Pinguine geniessen das Bad in der Menschenmenge. Als Kolonievögel fühlen sie sich inmitten einer grossen Gruppe richtig wohl. Der Pinguinspaziergang ist nur möglich, weil sich die Besucherinnen und Besucher im Zoo Basel vorbildlich verhalten und einen gebührenden Abstand zu den Vögeln halten.

Wenn Pinguine Federn lassen

Zwei Königspinguine sind zurzeit in der Mauser. Man erkennt dies daran, dass sie recht zerzaust aussehen. Als Vogel der kalten Regionen kann sich ein Pinguin keine "nackten" Stellen leisten. Daher wachsen unter der Haut neue Federkiele heran und drücken fast gleichzeitig überall durch und das alte Gefieder wird grossflächig abgestossen. Während der Mauser können Pinguine nicht ins Wasser, weil die schützende Ölschicht nicht intakt ist. Aus diesem Grund können sie sich in der Natur in dieser Zeit keine Nahrung beschaffen und nehmen einiges an Gewicht ab.

Der vom Tierpflegepersonal kommentierte Pinguin-Spaziergang findet in der kalten Jahreszeit täglich um elf Uhr statt. Die Pinguine spazieren über die Brücke beim Vivarium zum Aussenquartier, begleitet von den Erläuterungen des Tierpflegers.