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Rekordverdächtiger Januar

25.01.2018 11:41 | Von: bag

Der Januar 2018 könnte im Flachland verbreitet als bisher wärmster Januar seit Messbeginn in die Geschichte eingehen. In Genf und Luzern liegen die Temperaturen aktuell 1,1 Grad über den bisherigen Januarrekordwerten und rund 4,5 Grad über dem langjährigen Durchschnittswert. Zudem gab es kaum Frosttage, geschweige denn Eistage. Die momentane Witterung erinnert eher an März als an Januar.


Der Januar 2018 geht als äusserst milder Wintermonat in die Geschichte ein. Im Flachland könnten verbreitet die Januarrekordwerte übertroffen werden. In Basel und Bern liegen die Temperaturen 0,2 bzw. 0,5 Grad über dem bisherigen Januarrekord. In Genf und Luzern sind es zur Zeit sogar 1,1 Grad. Vergleicht man diese Werte mit einem durchschnittlichen Januar, liegen die Temperaturen verbreitet 4 bis 5 Grad über dem Normwert.

Im Süden sowie in den Alpen ist der Temperaturüberschuss etwas geringer. In Lugano sind es aktuell 2,3 Grad, auf dem Säntis 0,9 Grad über dem Durchschnitt. An diesen Stationen wird voraussichtlich kein neuer Januarrekord erreicht. Auch in der letzten Januarwoche sieht es nicht nach einem Wintereinbruch aus, wir verbleiben voraussichtlich in einer zu milden Wetterlage.

Wenige Frost- und Eistage

Auch bei Ereignissen, die normalerweise fest zu diesem Monat gehören wie Frosttage und Eistage, war der Januar 2018 bisher zurückhaltend. In Basel und Luzern gab es bisher nur zwei Tage mit Frost, in Zürich fünf sogenannte Frosttage. Im Durchschnitt sind es 17 Frosttage in Basel, 23 Frosttage in Luzern und 22 in Zürich. In Bern und St. Gallen wurde bisher jeweils ein Eistag verzeichnet.

Von einem Eistag spricht man, wenn die Tageshöchsttemperatur unter 0 Grad bleibt. Normal wären für Bern neun und für St. Gallen zehn Eistage im Januar. Basel, Zürich und Luzern blieben 2018 bisher ohne Eistage. Nach jetzigen Prognosen ist bis zum Monatsende im Flachland mit keinen Eistagen zu rechnen.

Artikelfoto: infoticker.ch

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