Outdoor-Abenteuer im Tirol

21.04.2017 08:46 | Von: Vera von Wolffersdorff/AHM PR

Sie klettern steile Felswände empor, treten auf dem Mountainbike in die Pedale, seilen sich beim Canyoning an einem Wasserfall ab und wandern auf Wegen, die kaum einer kennt: Wenn von 26. Juni bis 1. Juli 2017 die Tiroler Ferienregion Wilder Kaiser zur 5. Bergsportwoche lädt, können sich Outdoor-Begeisterte jeden Tag an einem anderen Abenteuersport versuchen.


Die nötige Technik vermitteln erfahrene Bergführer aus der Region. Abends tauschen Teilnehmer und Guides ihre Erfahrungen beim Bergsport-Stammtisch aus. Das Mitmachen bei allen sechs Outdoor-Abenteuern kostet 159 €/Pers. für Gäste der Ferienregion Wilder Kaiser. Pauschalen inkl. Unterkunft sind ab 329 €/Pers. zu haben - Leihausrüstung inbegriffen.

Birgit Hong, Organisatorin der Bergsportwoche, spricht im Interview über das Faszinierende am alpinen Sport und gibt Tipps für interessierte Anfänger wie Könner. Nähere Infos und Buchungen unter www.wilderkaiser.info/bergsportwoche.

Wer kann bei der Bergsportwoche mitmachen?

Birgit Hong: Alle, die etwas ausprobieren wollen, etwas sportlich sind und die Berge lieben. Die jüngste Teilnehmerin war letztes Jahr 18, der Älteste 73. Wir teilen die Gruppen nach Selbsteinschätzung und Alter ein. Zwei, drei Guides führen maximal 15 Gäste. Viele von ihnen sind abends beim Stammtisch dabei. Dort geht's oft sehr lustig zu.

In einer Felswand zu hängen, ist nicht jedermanns Sache. Bekommt da keiner mulmige Gefühle?

Zuerst erhält man eine genaue Einweisung zu Technik und Equipment. Später in der Wand hat jeder immer nur den nächsten Schritt, den nächsten Handgriff im Kopf. Und ist hoch konzentriert, ganz bei sich, denkt an nichts anderes. Wenn es mal schwieriger wird, helfen die Guides mit ihrer ruhigen Ausstrahlung sehr. Sie sagen ganz genau, was zu tun ist. Natürlich sind alle bestens gesichert.

Erzählen Sie uns von Ihren persönlichen Highlights der Woche.

Der klassische Glücksmoment ist, oben angekommen zu sein - die Bergtour, den Klettersteig oder die Felswand geschafft zu haben und dann die Aussicht zu geniessen. Manchmal schaut man zurück und fragt sich: Wie sind wir da hinübergekommen? Toll war für mich auch der Moment, als ich mich tatsächlich über die Zweiseilbrücke gehangelt hatte. Das hätte ich mich allein nie getraut. Mit den Guides und der Gruppe klappte es dann doch. Da war ich wirklich stolz auf mich.

Wie sieht beispielsweise der Canyoning-Trip aus?

Der Tag beginnt mit Abseiltraining im Wald, um sich an das Material zu gewöhnen. Dann gibt’s Jause am Hintersteiner See, und im Anschluss geht es in der nahe gelegenen Taxenklamm-Schlucht ins Wasser. Sie wird mit Sprüngen, Abseilen und Rutschen durchquert.

Und der Eröffnungsabend beim Sonnwendfeuer? Ist der auch schon sportlich?

Den ersten Abend werden wir am Hartkaiser auf 1'520 Metern verbringen. Wir fahren allerdings gemütlich mit der Gondel hinauf. Von dort sieht man das Wilde-Kaiser-Panorama besonders schön: Der ganze Gebirgszug ist mit Fackeln beleuchtet. Oben an der Bergstation warten zudem ein grosses Feuer und ein Grillbuffet: Stärkung zu Beginn der Woche muss sein!

Artikelfoto: TVB Wilder Kaiser/Reiter/von Felbert

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