Dortmund NRW - Zuviel Lärm bei Einbruch gemacht

14.01.2018 11:51 | Von: Polizei Dortmund

Wenn die Flex leiser gewesen wäre, dann hätten die Einbrecher in der Nacht zu Sonntag (14. Januar) vielleicht eine Chance gehabt, den Tresor zu knacken und unentdeckt mit ihrer Beute flüchten zu können...


War sie aber nicht - ...und das ist auch gut so!

Eine Zeugin wurde nach eigenen Angaben auf den nächtlichen Baulärm im Bereich einer Veranstaltungszentrums aufmerksam. Irritiert über die Geräusche von Flex und einer Bohrmaschine sowie dem Wissen, dass sich eigentlich niemand mehr um diese Uhrzeit dort aufhalten dürfte, alarmierte sie um 2.29 Uhr die Polizei. Dabei behielt sie den Bereich im Blick und schilderte auch, wie zwei unbekannte Männer kurz vor Eintreffen der Beamten aus dem Gebäude flüchteten.

Doch zumindest die Flucht eines Tatverdächtigen endete kurz darauf: Polizeibeamte nahmen den Mann noch im unmittelbaren Nahbereich fest. Bei seiner Festnahme versuchte der Tatverdächtige einen Schlüsselbund weg zu werfen - diesen stellten die Beamten sicher.

Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass sich die Männer - bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 31-jährigen Dortmunder - über ein Fenster Zugang zu dem weitläufigen Gebäude verschafft hatten. Ziel war wohl der Tresor einer ansässigen Firma. Auf dem Weg zu ihrem Ziel gingen sie mit allem was ihnen im Weg stand, nicht zimperlich um: Sie entfernten Glaselemente, durchbrachen Wände mit Brecheisen und Vorschlaghämmern und flexten einen Tresor weitestgehend auf. Eigentlich fehlte den Einbrechern nicht mehr viel - an drei Seiten des begehrten Objektes war die Flex bereits zum Einsatz gekommen als der Lärm die Zeugin auf den Plan rief.

Die Polizeibeamten nahmen den Dortmunder fest. Das Gebäude durchsuchten sie nach weiteren Mittätern. Hier kam auch ein Diensthund der Polizei zum Einsatz. Allerdings blieb die Suche erfolglos.

Der sichergestellte Schlüssel passte zu einem Auto, welches in der Nähe geparkt war. Die Beamten ordneten die Sicherstellung des Pkw an. Angaben zu den Tatvorwürfen machte der Tatverdächtige nur teilweise und widersprüchlich, dann schwieg er.

Die Ermittlungen auch zu dem flüchtigen zweiten Unbekannten dauern an.

Die "Nacht-Ruhe" war dank der Zeugin nach dem Polizeieinsatz wieder hergestellt!

Artikelfoto: Symbolbild

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