Berlin BE - Junge Frau in S-Bahn sexuell belästigt - Zeugenaufruf

07.12.2017 14:00 | Von: Bundespolizeidirektion Berlin

Mittwochabend belästigte ein Unbekannter eine junge Frau in einer S-Bahn der Linie S2 sexuell und entfernte sich anschließend unerkannt. Die Bundespolizei sucht nun nach Zeugen.


Gegen 23 Uhr befand sich die 20-jährige Deutsche in einer S-Bahn der Linie S2, als ein Mann mit einem Hund am S-Bahnhof Priesterweg in die S-Bahn einstieg und sie fortan unentwegt anstarrte. Als die junge Frau am Bahnhof Marienfelde betriebsbedingt die S-Bahn wechseln musste, folgte ihr der Mann in denselben Waggon. Die 20-Jährige aus Blankenfelde setzte sich daraufhin absichtlich weiter weg von dem unbekannten Mann.

Als die S-Bahn schließlich losfuhr, kam der Unbekannte auf die junge Frau zu, setzte sich ihr gegenüber und starrte sie weiter an. Durch die Spiegelung in der Fensterscheibe konnte die junge Frau sehen, wie der Mann plötzlich seine Hose öffnete und an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Die 20-Jährige sprach den Unbekannten daraufhin offensiv an und forderte ihn auf, seine Handlungen zu unterlassen.

Täterbeschreibung

Am Bahnhof Lichtenrade verließ der Unbekannte die S-Bahn. Die 20-Jährige setzte ihre Fahrt mit der S-Bahn fort und informierte die Bundespolizei über den Sachverhalt. Sie beschrieb den Unbekannten als einen etwa 180 cm großen Mann im Alter zwischen 40 - 50 Jahren. Er hatte rötliche Haare, trug einen Vollbart und hatte ein ungepflegtes Äußeres. Darüber hinaus trug er eine blaue Jacke und hatte einen Hund bei sich.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischer Handlungen gegen Unbekannt ein und ist nun auf der Suche nach dem Tatverdächtigen.

Zeugenaufruf

Zeugen, die sachdienliche Angaben zum Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden. Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Berlin-Ostbahnhof unter der Rufnummer 030 / 2977790 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Zudem kann auch die kostenlose Servicenummer der Bundespolizei (0800 / 6 888 000) genutzt werden.

Artikelfoto: succo (CC0 Creative Commons) - (Symbolbild)

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